Höhere Betriebskostenvorauszahlungen verhindern hohe Nachzahlungen

Die Inflation und insbesondere die Energiekosten für Strom, Gas, Öl und Kraftstoffe sind auf einem historischen Hoch. In allen Medien ist es fast täglich zu sehen und zu lesen und manch einer kann es vielleicht auch schon nicht mehr hören. Aber leider sind auch wir trotz langjähriger Versorger-Verträge mit noch guten Konditionen von dem Anstieg betroffen.

Allein für das Verbrauchsjahr 2022 gehen wir aktuell von Preissteigerungen für die Heizungs- und Warmwasserkosten gegenüber 2021 von mindestens 50 % aus. Allerdings hängt es sehr stark von dem genutzten Energieträger ab und kann auch deutlich höher ausfallen. Die Preissteigerungen betreffen nicht nur die Warmwasserversorgung und die Heizkosten, auch andere Betriebskostenarten sind betroffen.

Dieser Anstieg hat entsprechende Auswirkungen auf Ihre Nebenkostenabrechnung. Wir empfehlen dringend die Vorauszahlung hierfür zu erhöhen. Eine höhere monatliche Vorauszahlung reduziert eine hohe Nachzahlung. Unserem Aufruf in der letzten 1892aktuell sind bisher nur ca. 100 Haushalte gefolgt – deshalb noch einmal unsere dringende Empfehlung: Erhöhen Sie Ihre Betriebskostenvorauszahlung schnellst möglich.

Bitte bedenken Sie dabei: Die Betriebskostenabrechnung für das Jahr 2022, in der sich die gestiegenen Energiekosten erst richtig bemerkbar machen werden, erhalten Sie im 2. Halbjahr 2023, d. h. die Nachzahlung wird deutlich zeitverzögert anfallen. Auch für das Abrechnungsjahr 2021, trotz erhaltener Gutschriften für 2020, müssen Sie bereits mit einer Nachzahlung rechnen. Denn 2021 sind nicht nur die Energiekosten im Vergleich zu 2020 gestiegen, sondern auch der Verbrauch, da das Abrechnungsjahr deutlich kälter war als das Vorjahr.

Sollten Sie derzeit keine monatliche Anpassung wünschen, empfehlen wir Ihnen, zumindest Rücklagen für eine anstehende Nachzahlung zu bilden. Änderungsaufträge schicken Sie bitte an: beko@1892.de

1892aktuell und 1892ticker digital lesen

Zur Anmeldung zum digitalen Versand der 1892aktuell und des 1892tickers gehen Sie wie folgt vor: Auf unserer Internetseite 1892.de/abonnieren finden Sie ein Anmeldeformular. Bitte tragen Sie hier Ihre E-Mail-Adresse ein und klicken Sie auf „Abonnieren“. Im Anschluss daran, wird von unserem System eine E-Mail mit einem Bestätigungslink versendet, um sicherzustellen, dass der E-Mail-Adressen-Inhaber auch die Anfrage versendet hat. Erst wenn dieser Link per Click bestätigt wird, ist die Registrierung abgeschlossen und Sie erhalten die 1892aktuell oder den 1892ticker digital. Da rund 300 Anmeldungen nicht final bestätigt wurden, bitte auch im Spam-Ordner nachsehen, wenn die E-Mail mit dem Bestätigungslink nicht im Posteingang eingegangen ist.

Sofern unsere nicht bei der 1892-wohnenden Mitglieder die 1892aktuell gern in gedruckter Form lesen möchten, können Sie eine E-Mail oder Postkarte mit vollständigem Namen, Adresse und Mitgliedsnummer sowie dem Hinweis „Ich möchte die 1892aktuell per Post erhalten“ an miebu@1892.de oder Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG, Mitgliederwesen, Knobelsdorffstraße 96, 14050 Berlin senden. Wir nehmen Sie dann wieder in den Verteiler auf.

Unsere Bewohner bekommen die Mitgliederzeitschrift im Jahr 2022 noch über die Hauswarte in ihre Briefkästen gesteckt. Ab der Ausgabe 1.2023 müssen sich auch unsere Bewohner für einen dieser beiden oben beschriebenen Wege entscheiden.

Achtung: Bewohner, die sich für keinen der beiden Wege entscheiden, erhalten die 1892aktuell ab 2023 nicht mehr.